2016 Sitten; Schulnoten und Diplome verwecheselt
Mittwoch, 14. Dezember 2016

2016  KEINE ENTSCHULDIGUNG AUS DEM STAAT WALLIS

Die nachfolgenden Fallbeispiele sind leichte Kost für uns, jedoch nicht für die Betroffenen:

Fall 1              Ende Abschluss der Lehre Juli 2016

Bei einer Arbeitsgattung wollen 11 Kandidaten ihre Lehre erfolgreich abschliessen. Sie machen alles richtig. Der Staat Wallis verhindert ihren positiven Lehrabschluss. Wie geht das?

6 Kandidaten lesen per verschlüsseltem Internet, dass sie nicht bestanden haben, sie können es nicht glauben. Vor zwei Jahren gab es einen Selbstmord im Oberwallis – genau aus diesem Misserfolg! Kandidaten und Eltern waren zunächst schwer betroffen. Einige melden Einsicht in die Akten in Sitten an, Termine wurden vereinbart.

Das Lehrlingsamt hat total versagt: einem Kandidaten wurden zum Beispiel die Note 3.50 eingetragen und damit nicht bestanden. Ein Experte stellt von sich aus Nachkontrollen an und siehe da: richtigerweise musste es heissen dreimal die Note 5. Also bestanden. Nur dieser Experte hat sich richtig verhalten, aus dem Lehrlingsamt kam keine Entschuldigung – bis heute nicht. Und diese Leute liessen sich viel Zeit, das korrekte Zeugnis nachzuliefern.

Fall 2              Lehrabschlussfeier mit Diplom Juli 2016

Ein tolle Feier – guter Vortrag von Herrn Oskar Freysinger Erziehungsdirektor, aber . . . . oh weh.

Einige Kandidatinnen nehmen das Couvert des Diploms entgegen und feiern an diesem Tag.

Irgendwann geht es dann an die Bewerbungen für den Eintritt ins Erwerbsleben. Das Bewerbungsschreiben steht, jetzt muss nur noch eine Kopie des Diploms beigelegt werden. Und siehe da, das Diplom ist auf einen anderen Namen ausgestellt.

Ist der Staat Wallis führungslos – gibt es keinen scharfen Manager, der die seriöse Arbeit nach gewohnter Schweizer Präzision zu 100 % garantieren kann?


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