mehr Fragen als Antworten:
gemäss Umfrage am Wahltagabend sind über 40 % der Oberwalliser mit den Staatsratswahlen 2017 nicht zufrieden!
1. ist der Walliser Wähler intelligent?
2. schaut der Oberwaalliser Wähler letztlich für sich?
3. warum wird der Oberwalliser gezwungen Esther und roberto zu wählen, sonst verliere man einen Sitz im Oberwallis?
Wenn das Oberwallis frei seine Abgeordneten in den Staatsrat wählen kann, wird höchstwahrscheinlich weder Esther noch Roberto gewählt - also alles eine primitive Zwängerei???
4. warum wurde die Zahl der Staatsratssitze nicht von 5 auf 7 erhöht?
5. wie ist es möglich, dass alle Departemente samt Abteilungen führungslos geworden sind, dass die Verantwortlichen Amtsvorsteher ihre Amtspflicht nicht kennen oder nicht vollumfänglich wahrnehmen?
6. Wie ist es möglich, als schlechtester Gesamtstaatsrat aller Zeiten im Februar 2017 abzutreten? Warum wurden die Aufgaben nicht auf 7 Staatsräte vor Jahren aufgeteilt, die Vorgaben aus dem Volk waren permanent angemeldet? Ist auch das oberste Pakt der Walliser Republik von hartnäckiger Sturheit und Beschränktheit durchtränkt?
200 Jahre lang hatte der Staat Wallis nie echte Staatsratswahlen - nur Zwängerei auf tiefstem Niveau! Aus den ersten Medienzeilen zu den kommenden Staatsratswahlen 2017 ist u.a. Streitsucht und Neid zu lesen. Vor allem aus der Versagerpartei CVP. Ein intelligenterer Stil für die Wahlen 2017 wären möglich gewesen, wenn man die vor einigen Jahren geforderte Staatsratszahl von 5 auf 7 erhöht hätte.
Erneut muss man vom aktuell schwächsten Staatsrat aller Zeiten sprechen. Die gesamte Exekutive ist führungslos, die Abteilungen und Dienstchefs haben bei weitem nicht die Qualifikation für eine saubere Staatsverwaltung. Für das gesamte Kaderpersonal des Staates Wallis ist eine Neuqualifizierung durchzuführen - unter Beizug des Bundes als Aufsichtsorgan. Wer seine Aufgaben nicht kennen will, der hat auch keine Lösungen für die Sache und das reklamierende Volk. Dies ist heute zu viel der Fall.
All die aus dem Volk gemeldeten Missstände samt dem aufzuarbeitenden Unrecht blieben über weite Strecken unbehandelt und unter Vorsatz unerledigt – beim Staat Wallis handelt es sich nach Experten um den schlimmsten Antirechtsstaat in West- und Mitteleuropa. Nur die Schaffung von zwei Halbkantonen unter Ausficht des Bundes führt in Richtung sauberen Rechtsstaat – die Erlösung für das Volk oben und den französischen Teil.