die Kapitulation des A9 Führungsteams
Samstag, 25. April 2009

Stück für Stück kommt die Wahrheit jetzt auf den Tisch, was das Expertenteam von Neues Oberwallis schon lange angekündigt hat. Der Walliser Bote vom 24. 04. 2009 bringt es auf der letzten Seite auf den Punkt: ein Mister A9 wird gesucht! Das Führungsteam der A9 Oberwallis aus dem Zeitraum 1998 bis 2008 ist gescheitert - dabei ist die Schuld nicht beim Leiter A9 Oberwallis zu suchen - er ist die tragische Figur in einem A9 Planungs- und Projektierungsprozess. Er hat bei Antritt 1998 lediglich 6 Jahre Erfahrung in Ingenieur-Unternehmungen mitgebracht - und keine Projektierungserfahrung. Dies reicht nicht aus! Für das Aufgleisen eines solch grossen Projektes braucht es einen allseits kompetenter Leiter mit min. 15 Jahre Projektierungserfahrung in grossen Büros der übrigen Schweiz (nicht Ingenieur-Unternehmungen). Der Baudirektor hat bis zu seinem Abgang April 2009 mit seinem doch jungen A9 Leiter ein hohes Risiko auf sich genommen, dessen Desaster und Chaos in der Geschichte des Nationalstrassenbaues einzigartig sind. Vorwiegend versuchen nun die Deutschschweizer Firmen, den Kessel Zug um Zug zu flicken. Dass die CVP ihren schwachen Baudirektor nicht schon viel früher aus dem Verkehr genommen, zeugt von der Schwäche dieser Partei, die nach aussen permanent das Bild ihrer Unfehlbarkeit präsentieren möchte - und die Walliser Bevölkerung fällt auf diesen Trick zu oft rein! Der abtretende Baudirektor war zu keinem Zeitpunkt Herr der Lage. Seine Frontleute waren chaotisch und deren Arbeit wirr, weil die Positionen sowohl bei den Kantons- wie auch bei den Nationalstrassenbauten falsch besetzt waren. Tragisch ist, dass der Leiter A9 Oberwallis und der Baudirektor einander entgegen gewirkt haben - dies ist auch bei den Deutschschweizer Firmen bei A9 zur Genüge bekannt. Noch tragischer ist die Tatsache, dass der Leiter A9 Oberwallis vorübergehend im Inselspital Bern auf dem Sterbebett lag. (er hatte Glück! und ist wieder genesen - darüber sind wir froh). War dieser kritische Zustand als ein Zeichen der Überlastung zu verstehen, weil der welsche Baudirektor auf der ganzen Linie versagt hat und mit ihm auch das Baumanagement und seine CVP. Lag es auch in der Ursache, dass der Leiter A9 sich zeitweise regelrecht aufstemmen musste - sehr oft gegen Sion, um den Bau der A9 voran zu treiben. Tragisch auf der ganzen Linie - und letztlich auch chaotisch für die Unbeteiligten!!!


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